Schon wieder wird die Hamburger Polizei zu einem ausgebrannten PKW gerufen und alles deutet auf eine weitere Brandstiftung hin. Doch als die Beamten im Kofferraum eine Leiche finden, übernimmt Hauptkommissar Stubbe den Fall. Der Tote ist Uwe Mauroschat, ein unbescholtener Versicherungssachbearbeiter einer ansässigen Krankenversicherung. In der Wohnung des Ermordeten, in die offenbar eingebrochen wurde und die deutliche Spuren eines Kampfes aufweist, stoßen Kommissar Stubbe und sein Kollege Zimmermann auf den völlig verstörten Hund Mauroschats. Offenbar ist der Ermordete ein Opfer seiner Tierliebe geworden. Er hatte eine Mitarbeiterschulung außerhalb Hamburgs kurz unterbrochen, um sich um seinen kranken Hund zu kümmern. Es scheint, als habe er dabei Einbrecher auf frischer Tat ertappt und dafür mit dem Leben bezahlt. Doch warum wurde seine Leiche aus der Wohnung geschafft?

Regisseur Kaspar Heidelbach gilt nicht nur dank seiner Vielzahl von "Tatort"-Inszenierungen ("Tatort - Der Fluch der Mumie", "Tatort - Eine Leiche zu viel: Eine Leiche zu viel]") als ausgewiesener Krimispezialist. Mit "Kassensturz" legt er seinen ersten Fall um den beliebten Hamburger Ermittler alias Wolfgang Stumph vor. Nach einer Vorlage von "Stubbe"-Routinier Michael Illner ("Stubbe - Von Fall zu Fall - Bittere Wahrheiten", "Stubbe - Von Fall zu Fall - Gegen den Strom") gelang Heidelbach dieser ganz auf den menschenfreundlichen Charakter des Haupdarstellers zugeschnittene Fall.

Foto: ZDF/Sandra Hoever