Der übergewichtige Bruno hat gerade seinen Job verloren und damit Schwierigkeiten, seine Miete zu zahlen. Freund Kalle will ihn deshalb dazu überreden, sich als Sumo-Ringer zu versuchen. Denn schließlich findet die Weltmeisterschaft in ihrem Heimatort Riesa statt, und das Preisgeld ist beachtenswert. Da Bruno nicht besseres vor hat, stimmt er etwas widerwillig dem Vorschlag zu. Doch jetzt fangen die Strapazen erst an: hartes Training ist angesagt. Ganz nebenbei knüpft der gutmütige Koloss auch noch zarte Bande zu der Mutter eines befreundeten Jungen...

Diese Außenseitergeschichte ist zwar sympathisch erzählt, doch wer soll sich für das abseitige Spielfilmdebüt von Regisseur Lenard Fritz Krawinkel begeistern? So peppig wie einige ähnlich gelagerte britische Komödien (etwa "Ganz oder gar nicht") ist "Sumo Bruno" dann doch nicht. Auch wenn die Verbindung von japanischem Sumo-Ringen mit dem Leben in einer sächsischen Kleinstadt durchaus ihren Reiz hat.