Zwei Schwerverbrecher sind im Ausland gefasst worden. Die deutsche Kripo holt sie ab und transportiert sie in einem Sonderabteil des Nordexpress nach Köln. Doch die Bande mit ihrem Chef Sievers plant die Befreiung der beiden. Lokomotivführer und Zugpersonal werden durch Mitglieder der Bande ersetzt, um den Nordexpress an einer ihnen genehmen Stelle gefahrlos anhalten zu können. Zollfahnder Kressin, auf dem Rückweg aus Dänemark, wo er sich um Pornoschmuggel zu kümmern hatte, ist mit im Zug ...

Nach einem Drehbuch von Wolfgang Menge und unter der Regie von Rolf von Sydow entstand 1971 einer der frühen Krimis der "Tatort"-Reihe. Sieghardt Rupp spielte hier nach seinem "Tatort"-Debüt in "Tatort - Kressin und der tote Mann im Fleet" und in "Tatort - Kressin und der Laster nach Lüttich" bereits zum dritten Mal den toughen und bei den Frauen beliebten Kölner Zollfahnder. Das Ganze ist ein witziger, spannender und deshalb auch ein hervorragender "Tatort" - Krimi, dessen Qualität im Laufe der folgenden Jahre selten erreicht wurde. Hier stammt auch nicht nur das Titelthema von Komponist und Jazzsaxophonist Klaus Doldinger ("Das Boot"), sondern die gesamte Filmmusik. In einer Nebenrolle: Schlagersängerin Gitte Haenning.

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