Viele Menschen, die unter Allergien leiden, wollen auf einen eigenen Garten nicht verzichten. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) gibt deshalb Tipps, wie sie ihre Oase allergenarm gestalten können. Wichtig ist dabei die Blütenform: Je größer und auffälliger die Blüten, desto wahrscheinlicher handelt es sich um insektenbestäubte Pflanzen, die in der Regel weniger Pollen produzieren. Dazu gehören auch die meisten Kräuter – etwa Thymian, Lavendel, Pfefferminze, Oregano, Rosmarin, Schnittlauch, Petersilie und Salbei.

Hecken, Sträucher und Bäume können als Windfang und Pollenfilter wirken. Sie sollten nur nach länger anhaltendem Regen beschnitten werden, um eine Aufwirbelung von Pollen und Sporen zu vermeiden. Alternativ können sie vorher bewässert werden.

Komposthaufen und Biotonnen sollten nicht in der Nähe von Fenstern oder Sitzplätzen platziert werden. Am besten immer geschlossene Komposter verwenden. Ebenfalls wichtig ist, den Rasen nicht zu hoch werden zu lassen und wenig zu düngen.