Sie bringen im Sommer Farbe auf die Felder: die roten Blüten des Klatschmohns, die auf Äckern zwischen Getreidehalmen leuchten. Eigentlich. Denn durch moderne Technik und Spritzmittel steht der Klatschmohn wie viele Ackerwildpflanzen vor dem Aussterben.

Das ist nicht nur schade, sondern für die Loki Schmidt Stiftung ein triftiger Grund, den Klatschmohn zur "Blume des Jahres" zu küren. Wer die nun prominente Pflanze selbst pflanzen möchte, sollte das spätestens jetzt tun. Wichtig ist dabei vor allem ein sonniger Platz – Schatten mag der Klatschmohn überhaupt nicht. Außerdem empfiehlt es sich, den Boden mit Komposterde anzureichern und mit etwas Sand zu verfeinern. Das Saatgut wird dann ausgestreut und mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt.

Wichtig ist zudem, die Samen im Anschluss durch regelmäßiges Gießen leicht feucht zu halten. Nach der Blüte können die Samen der einjährigen Pflanzen zur neuen Aussaat genutzt werden.