Um sinkende oder gänzlich fehlende Aufmerksamkeit des Partners, Kollegen oder Angehörigen auf sich zurückzulenken, gibt es viele Strategien. Dazu gehört auch der Griff in den Kleiderschrank und die Accessoire-Schublade, wie die chinesische Wissenschaftlerin und habilitierte Philosophin Xun (Irene) Huang gemeinsam mit ihren Kollegen jetzt herausfand.

In der im Journal of Consumer Psychology veröffentlichten Studie beschreibt das Team den Hang eifersüchtiger Menschen,
sich möglichst extravagant herauszuputzen – unter anderem mit übergroßen Sonnenbrillen und Kleidung in grellen Farben und mit überdimensioniertem Logo.

Motto: Hauptsache, auffallen – und zwar nicht nur dem Objekt der Begierde, sondern generell.

Dabei driften die Träger mitunter bis ins Alberne ab. Ein Check des Modegeschmacks kann demnach bisweilen recht  aufschlussreich sein. Und die "graue Maus", die sich gerne unauffällig kleidet, wäre nach dieser Theorie kaum eifersüchtig.