Der Regenwurm ist vom Aussterben bedroht. Laut WWF (World Wide Fund For Nature) sind 46 Regenwurmarten in Deutschland heimisch – mehr als die Hälfte davon kommt nur noch selten oder sogar sehr selten vor, so die Naturschutzorganisation.
Regenwürmer sind für die Qualität des Bodens wichtig. Sie düngen und durchlüften die Erdschichten. Vor allem in der Landwirtschaft könnte die immer geringer  werdende Regenwurmpopulation zu Problemen führen. Bauern müssen langfristig mehr Dünger und Pestizide einsetzen, um den Schwund an Würmern auszugleichen. Das wiederum vergiftet die noch vorhandenen Tiere, erklärt der WWF.
Gartenbesitzer können zumindest einen kleinen Beitrag zur Arterhaltung leisten. Ein Komposthaufen ist für Regenwürmer ein Futterparadies. Wer einen Gemüsegarten hat, sollte diesen im Winter nicht brach liegen lassen, sondern eine Gründüngung einsäen oder den Boden mit einer Schicht aus Ernteresten abdecken. So kommen die Regenwürmer wohlgenährt durch die kalte Jahreszeit.