Der Wecker klingelt, raus aus dem Bett, rein in die Klamotten, kurze Katzenwäsche – und dann ohne Frühstück ab zur Arbeit.

Nach Feierabend, der wie so oft wieder viel zu spät begonnen hat, zu Hause sofort ins Bett. Beides kommt wahrscheinlich vielen Berufstätigen bekannt vor. Und beides ist aus gesundheitlicher Sicht, wie der Verband der Werks- und Betriebsärzte warnt, keine gute Idee. Berufstätige brauchen zeitliche Abstände zwischen Schlaf und Job. Wie viel Zeit jemand morgens braucht, ist dabei unterschiedlich. Wichtig sei vor allem, nicht gestresst im Büro anzukommen.

Also nicht abhetzen und auf dem Weg zur Arbeit schon E-Mails schreiben. Abends dann mindestens ein bis zwei Stunden abschalten, bevor es ins Bett geht, sonst leidet die Schlafqualität.

Wie das Abschalten am besten gelingt, ist Typfrage – ob mit Teetrinken, Sporttreiben oder Auf-dem-Sofa-Liegen. Ziemlich schwer kann dagegen Nichtstun sein. Experten empfehlen dennoch, es einmal auszuprobieren.