Am liebsten Vanille. Richtig schön gelb. Die Farbe war wichtig. Ob künstlich oder echt? Also mit Bourbonvanille und bester Milch oder voller Farbstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker aus dem Päckchen – das war mir egal.

Als Kind habe ich darüber nicht nachgedacht. Lecker sollte er einfach nur sein. Und die Portion gaaanz groß. Also nicht nur auf dem Desserttellerchen, lieber direkt im Suppenteller. Eine richtige Kelle voll, oder gleich zwei. Dazu den großen Löffel natürlich. Und das am besten gleich mittags nach der Schule.

Es duftete so schön süß und vanillig, wenn ich nach Hause kam. Aber nicht mit Sahne. Das habe ich noch nie gemocht. Lieber mit frischen Erdbeeren. Oder mit selbst eingekochtem Rhabarber, wie ich es oft bei meiner Oma bekam. Mmh, wie lecker!

Sie wissen längst, was ich meine. Mehr über Pudding lesen Sie hier.