Von der richtigen Sitzposition bis zum perfekten Reifendruck: Mit diesen Tipps starten auch Sie gut vorbereitet in den Fahrrad-Frühling.

Der Fahrrad-Check

Viele Wochen lang standen die Fahrräder nahezu unbenutzt im Keller oder in der Garage herum. Aber irgendwann im Frühjahr ertönt der Startschuss zur neuen Saison. Vorweg ist es Zeit für den Fahrrad-Check. Nach einer Grundreinigung sollten Reifenzustand, Reifendruck, Bremsen, Kette und Gangschaltung überprüft werden. Bei rissigen Reifen beispielsweise ist die Panne oft schon vorprogrammiert, bei den Bremsen versteht sich von selbst, dass sie sicherheitsrelevant sind. Zu wenig Luft im Reifen und eine schmutzige und unzureichend geschmierte Kette wiederum sorgen für unnötig hohen Kraftaufwand beim Treten. Vergessen sollte man beim Check auf keinen Fall den Sattel – ist er falsch eingestellt, kann er häufig genug die Ursache für Beschwerden sein. Diese Schmerzen können Pedalrittern den Spaß am Radfahren gehörig verderben. Zur Tagesordnung gerade nach längeren Touren gehören bei vielen Menschen Rücken- und Nackenschmerzen, kribbelnde Hände oder Kniebeschwerden.

Die richtige Sitzhöhe

Zur richtigen Sitzposition und zum passenden Sattel können spezialisierte Fachhändler beraten. Sie stellen nicht nur bei neuen Rädern den Sattel optimal ein, auch mit dem gebrauchten Drahtesel kann man das Fachgeschäft aufsuchen. Mithilfe eines sogenannten Physiotherameters wird die Druckbelastung am Sattel gemessen und daraufhin die korrekte Sitzgeometrie ermittelt beziehungsweise angepasst. Auf www.die-sattelkompetenz.de gibt es ein bundesweites Verzeichnis der Fachhändler, die diesen Service anbieten. Dazu sollte man einen Termin vereinbaren und das Fahrrad mitnehmen, da auch die Radgeometrie beziehungsweise Höhe und Abstand des Lenkers zum Sattel den Rückenwinkel und die Beckenstellung für den passenden Sitzkomfort beeinflussen.

Fußpumpen nutzen

Für unterwegs sind sie zwar zu sperrig, zu Hause bieten kompakte Fußpumpen aber jede Menge Komfort. Die Bedienung erfolgt bequem mit dem Fuß statt mit der Hand. Gegenüber einer herkömmlichen Handpumpe genügen dazu wesentlich weniger Hübe, um einen Reifen fahrtauglich zu befüllen. Aluminiumgehäuse sind robust und dennoch leichtgewichtig. Doppelhubpumpen liefern eine bessere Leistung und höheren Druck als einfachere Modelle.