Das Aufsehen war groß, als im November 2013 bekannt wurde, dass die bayrische Staatsanwaltschaft die Kunstbestände von Cornelius Gurlitt beschlagnahmt hat: Handelt es sich bei den 1500 Kunstwerken, die der Sohn eines Kunsthändlers geerbt hatte, um Raubkunst aus der Nazi-Zeit?

Die Bundeskunsthalle in Bonn widmet sich gemeinsam mit dem Kunstmuseum Bern dieser Thematik. In der Bonner Ausstellung werden dabei vor allem die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen Kunstsammler und -händler den Täterbiografien gegenübergestellt. Zudem wird der Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten thematisiert.

Was: Ausstellung "Bestandsaufnahme Gurlitt – Der NS-Kunstraub und die Folgen"

Wann: bis 11. März 2018

Wo: Bundeskunsthalle, Bonn