Eine kalorienarme Nudel-Alternative, Designer-Katzenbäume, Sportlernahrung und ein elektronischer Heckklappenöffner für Autos: Die vierte Folge der VOX-Show "Die Höhle der Löwen" ist mit vier Deals zu Ende gegangen. Gast-Löwe Georg Kofler investierte gleich bei seinem ersten Auftritt eine knappe halbe Million.

So schnell ist man(n) sein Geld los: Medienunternehmer Dr. Georg Kofler, der bei den Dreharbeiten im März kurzfristig für die erkrankte Judith Williams eingesprungen ist, war von der kalorienarmen Nudel-Alternative "Kajnok" derart begeistert, dass er Gründerin Sonja Zuber gleich doppelt so viel Geld angeboten hat, wie diese ursprünglich gefordert hatte. Mit einem Invest von 400.000 Euro sicherte er sich aber zumindest auch 26 statt zehn Prozent der Firmenanteile.

Doch was steckt hinter dem Produkt? In erster Linie die Kajnok-Pflanze, bzw. ihre Wurzel. Sie bildet die Grundlage für einen Nudelteig, der weder fett- noch zuckerhaltig ist und mit acht Kalorien pro 100 Gramm weniger Kalorien als eine Apfelspalte enthält. Das Manko: Die Kajnok-Pflanze riecht extrem nach Fisch. Sonja Zuber, die werbewirksam verspricht "Wer meine Pasta isst, kann abnehmen", hat in China jedoch eine Lösung für das Problem gefunden und mittlerweile schon zwei Millionen Kajnok-Pakete produziert. Eckdaten, die Kofler neben dem Verkaufspreis und dem Haltbarkeitsdatum überzeugt haben.

Dümmel investiert in Katzenbäume

Etwas mühsamer ist die Produktpräsentation indes für Lutz Spendig und Julia Posniak gelaufen, die mit ihrem Unternehmen "KletterLetter" Designer-Katzenbäume in Buchstabenform vertreiben. Ohne neues Budget seien sie allerdings nicht mehr in der Lage die Herstellungskosten zu stemmen, weshalb sie den "Löwen" 20 Prozent ihrer Firmenanteile für 50.000 Euro angeboten haben. Zunächst schien es, als wenn niemand wirklich Interesse an den Katzenmöbeln hat, doch dann machte Ralf Dümmel doch noch ein Angebot: Für 50.000 Euro forderte er 33,3 Prozent der Firmenanteile – und er bekam den Zuschlag.

Ebenfalls mit einem Deal nach Hause gingen die Gründer von "Go Simply", die eine automatische Heckklappenöffnung entwickelt haben, die in nahezu jedes Auto eingebaut werden kann. Für 150.000 Euro gaben sie 20 Prozent ihrer Firmenanteile an Dümmel ab, der sich mit seinem Angebot gegen Dagmar Wöhrl durchsetzen konnte.

Eher ungewöhnliches Terrain betrat derweil Digital-Guru Frank Thelen, der satte 300.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile in den Lieferdienst "fit taste" investierte. Die Firma von Konstantin und Benjamin Ladwein bietet gesunde Sportlermahlzeiten an, die zum Beispiel gezielt für den Muskelaufbau oder die Gewichtsabnahme zubereitet werden.