"Ein Lächeln nachts um vier" – der Titel ist Programm: Auf dem nächtlichen Nachhauseweg von ihrer Examens- und Geburtstagsfeier trifft Jule (Natalia Belitski), frisch gebackene Juristin mit festgefügtem Lebensplan, auf "Santa Claus".

Max Severin (August Wittgenstein), der sympathische Kerl und Waisenkinderbetreuer unterm Weihnachtsmannkostüm, ist sich seiner Attraktivität jedoch allzu sehr bewusst. Und so entscheidet sich Jule eben erst mal nicht für den coolen Max, sondern für ihren Traum, den Auslandsjob.

Doch in den folgenden Jahren begegnen sich die beiden in der Adventszeit immer wieder. Beide leben ihr eigenes Leben – mit ihren Partnern und mit ihrer Arbeit. Irgendwann, genau genommen nach vier Jahren, verstehen sie endlich, dass es ohne einander niemals das wahre Leben geben wird! Jules patente Großeltern (Cornelia Froboess, Tilo Prückner) hatten das schon immer gewusst.

Natalia Belitski und August Wittgenstein ziehen als vorweihnachtliches Liebespaar überraschend flott vom Leder (Regie: Jan Ruzicka), was von den etwas älteren Herrschaften Cornelia Froboess und Tilo Prückner als Lichter-Freak von vornherein zu erwarten war. Hamburg sieht mit seinen Backstein-Fassaden aus wie New York, und auf der Tonspur swingt es "I'll be home for Christmas". Was will man mehr.


Quelle: teleschau – der Mediendienst