Am 4. März 2018 werden die Oscars für die besten filmischen Leistungen des Kinojahres vergeben. Die Preisträger für die Ehrenoscars sind hingegen schon jetzt bekannt: Donald Sutherland, Charles Burnett, Agnès Varda und Owen Roizman werden von der Academy am 11. November 2017 mit Preisen für ihr Lebenswerk bedacht.

Der neue Academy-Präsident John Bailey, der als Kameramann 1980 "Eine ganz normale Familie" mit Donald Sutherland drehte, formuliert in seiner Begründung, er sei damals geschockt gewesen, dass der Kanadier damals keine Oscarnominierung erhielt – und auch in der Folge nicht.

Ebenso überfällig sei eine Auszeichnung für Charles Burnett ("Schafe Töten"), der als Regisseur zwar jahrzehntelang "unter dem Radar" gearbeitet habe, mit seinen Werken jedoch Independentfilme stark geprägt habe. "Exorzist"-Kameramann Roizman würdigt die Academy als "Mann der tausend Variationen", die Belgierin Varda ("Mittwoch zwischen 5 und 7") als "Mutter der französischen Nouvelle Vague".

Die Ehrenoscars werden vergeben, um Filmschaffende für ihr Lebenswerk, besondere Verdienste im Bereich der Filmkunst und -wissenschaft oder herausstechende Leistungen im Dienste der Academy zu würdigen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst