Collien Fernandes reagiert auf Vorwürfe eines früheren Kindermädchens
Der öffentliche Konflikt zwischen Collien Fernandes und ihrem Ex-Mann Christian Ulmen hat damit eine neue, besonders private Ebene erreicht. In einem Beitrag bei Instagram und einem Interview mit RTL sprach Fernandes darüber, dass derzeit kein Kontakt zu ihrer 14-jährigen Tochter bestehe. Zuvor hatte sich ein ehemaliges Kindermädchen der Familie anonym gegenüber ""RTL Exclusiv"" geäußert.
Collien Fernandes hat ihre Tochter seit Wochen nicht gesehen
Nach Darstellung von Fernandes änderte sich das Verhältnis zu ihrer Tochter nach einem Gespräch zwischen dem Mädchen und ihrem Ex-Mann Ulmen. "Es gab ein Gespräch, das Christian mit unserer Tochter führte, woraufhin sie den Kontakt mit mir abbrach", schrieb Fernandes bei Instagram. Die "Basis dieses Kontaktabbruchs" seien ihrer Darstellung nach "Lügen" ihres Ex-Mannes. Was genau bei dem Gespräch gesagt wurde, ist öffentlich nicht bekannt.
Fernandes erklärte außerdem, dass nach der Scheidung zunächst das vereinbarte Wechselmodell praktiziert worden sei. Erst danach sei ihr erstmals der Umgang abgesagt worden. Gegenüber RTL sagte sie, ihre Tochter "schon Wochen" nicht gesehen zu haben. Die Situation fühle sich für sie "wahnsinnig brutal" an. "Ich wollte irgendwie ein Familienleben und jetzt habe ich kein Familienleben mehr", sagte die Moderatorin im Gespräch mit Frauke Ludowig.
Ehemaliges Kindermädchen erhebt Vorwürfe gegen Collien Fernandes
Eine andere Darstellung liefert ein ehemaliges Kindermädchen der Familie. Die Frau trat in dem RTL-Beitrag anonym und unkenntlich gemacht auf. Sie behauptet, die Tochter nehme ihrer Mutter übel, dass der Konflikt mit Ulmen öffentlich ausgetragen werde. Fernandes habe ihrer Tochter erklärt, dass sie mit ihrem Vorgehen auch für sie einstehe, so die ehemalige Nanny.
Das Kindermädchen kritisiert diese Begründung. "Sie tut es nicht für das Kind. Das Kind leidet ja nur darunter", sagte sie bei RTL. Zudem behauptete sie: "Das Kind hat ihre eigene Mutter gebeten, das nicht öffentlich zu machen." Auch über die Beziehung zwischen Mutter und Tochter äußerte sich die frühere Nanny kritisch. Ihre Aussagen geben ihre persönliche Darstellung wieder und lassen sich von außen nicht überprüfen.
Collien Fernandes widerspricht der Darstellung der Ex-Nanny
Fernandes wollte die Aussagen in dem RTL-Interview nicht kommentarlos stehen lassen. Als ihr eine entsprechende Passage vorgespielt wurde, stoppte sie die Aufnahme. Ihrer Tochter sei die aus ihrer Sicht falsche Information vermittelt worden, dass die juristische Auseinandersetzung nicht öffentlich werde. Fernandes bezeichnete dies als "falsche Grundinformation".
Die Moderatorin argumentiert, die Angelegenheit wäre ohnehin öffentlich geworden. Deshalb habe sie auch das Recht, sich selbst dazu zu äußern. Bereits bei Instagram hatte Fernandes betont, dass sie von sich aus nicht über das Verhältnis zu ihrer Tochter gesprochen hätte. Sie wirft Ulmen vor, das Thema über andere Personen öffentlich gemacht zu haben. Auch dabei handelt es sich um die Darstellung von Fernandes.
Trotz des derzeitigen Kontaktabbruchs äußerte sich Fernandes gegenüber RTL hoffnungsvoll. In einem vorab veröffentlichten Ausschnitt des Gesprächs sagte sie: "Irgendwie glaube ich einfach daran, dass es wieder alles so sein wird wie vorher."
Juristischer Konflikt zwischen Collien Fernandes und Christian Ulmen dauert an
Hintergrund des Familienstreits ist die seit Monaten andauernde Auseinandersetzung zwischen dem Ex-Paar. Fernandes hat schwere Vorwürfe gegen ihren früheren Ehemann erhoben und Strafanzeige gestellt. Unter anderem geht es um Fake-Profile in ihrem Namen, über die pornografische Inhalte verbreitet worden sein sollen, sowie um den Vorwurf der körperlichen Gewalt.
Das Hanseatische Oberlandesgericht entschied im Juni, dass über Kernpunkte der Vorwürfe gegen Ulmen berichtet werden darf. Christian Ulmen bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe weiterhin. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Fernandes berichtet zugleich seit Monaten von Hassnachrichten und Morddrohungen. Auf die Frage eines Instagram-Nutzers, weshalb sie gegen entsprechende Absender nicht vorgehe, antwortete sie nun: "Es wird auch hierzu ein Verfahren geben." Weitere Einzelheiten zu einem solchen Verfahren nannte sie zunächst nicht.
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