Kein Erfolg nach "DSDS"-Sieg: Menowin Fröhlich zieht jetzt Konsequenzen
Nach drei Anläufen hat Menowin Fröhlich (39) sein großes Ziel erreicht: Im Mai 2026 gewann er die 22. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" mit 56,52 Prozent der Zuschauerstimmen und 100.000 Euro Preisgeld. Doch der erhoffte Karriereschub nach dem Sieg blieb aus. Wenige Monate später zieht der neunfache Vater ein ernüchtertes Fazit: Es fehlte an Unterstützung. Nun verfolgt er neue Pläne, unter anderem mit seinem Großcousin Sido (45).
Menowin Fröhlich bei "DSDS": Drei Anläufe bis zum großen Sieg
Menowin Fröhlich kam 1987 in München zur Welt und wuchs in einer Sinti-Familie auf. Schon als Jugendlicher stand er auf der Bühne, wobei zusätzlich Drogenkonsum und Straftaten sein Leben bestimmten. 2005 nahm er erstmals an "DSDS" teil, musste aber wegen eines Haftbefehls aussteigen. Fünf Jahre später galt er im Finale als Favorit, wurde jedoch hinter Mehrzad Marashi (46) nur Zweiter.
Dass er ein drittes Mal zurückkehrte, hat eine eigene Geschichte. Ursprünglich wollte Menowin bloß seine Tochter zum "DSDS"-Casting begleiten. Mehreren Berichten zufolge hatte ihn jedoch Dieter Bohlen (72) persönlich ermuntert, es noch einmal zu versuchen. Im Laufe der Staffel bezeichnete Bohlen ihn wiederholt als den stärksten Kandidaten und sprach von einer verdienten zweiten Chance.
"DSDS"-Sieg von Menowin Fröhlich: Manipulationsvorwürfe vor dem Finale
Noch vor dem Finale wurde in sozialen Netzwerken über eine mögliche Bevorzugung diskutiert. Viele bemängelten, dass Bohlen Menowin auffallend stark unterstütze und öffentlich lobe. Es wurden Spekulationen laut, dass angeblich eine Wette zwischen Bohlen und Bushido (48) auf den Ausgang des Finales laufe und die Entscheidung längst feststehe.
Bohlen wies alle Vorwürfe zurück. Das Voting sei fair verlaufen, ein Notar sei anwesend gewesen, und an der Show sei "nichts fake". Auch Menowin bestritt Absprachen mit RTL; seine Teilnahme sei nicht geplant gewesen. Stichhaltige Belege für eine Manipulation wurden nicht gefunden, so dass es letztlich bei den Spekulationen blieb.
Nach dem "DSDS"-Sieg: Warum Menowin Fröhlichs Durchbruch ausblieb
Menowins Siegersingle "Mercy On Me" schaffte es nicht in die deutschen Top 100. Danach erschien nichts mehr von ihm, auch kein Album. Einen musikalischen Auftritt habe es nach dem Finale laut Menowin ebenfalls nicht gegeben.
Im September 2026 sprach er über seine Enttäuschung: Er habe sich von seinem Sieg deutlich mehr versprochen und sei erstaunt gewesen, wie wenig Unterstützung er nach der Show erfahren habe. Der Kontakt zu Dieter Bohlen sei nach dem Finale weitgehend abgerissen. Bohlen erklärte dazu später, er habe keine Zeit, sich dauerhaft um Menowins Karriere zu kümmern.
Menowin Fröhlich zieht Konsequenzen und trennt sich von seinem Label
Die drastischste Konsequenz seines Misserfolgs stellte sich mit der Trennung zwischen Menowin und dem Label "Embassy of Music" ein: Im September 2026 wurde die Zusammenarbeit durch einen Aufhebungsvertrag beendet. Öffentlich beklagte Menowin fehlende Strukturen. Nach seinem Sieg habe sich kein professionelles Management gezielt um seine Karriere gekümmert.
Zugleich äußerte er, die Trennung gebe ihm seine kreative Freiheit zurück. Künftig wolle er selbst bestimmen, mit welchen Produzenten er arbeite, welche Musik er mache und was erscheine. An seine musikalischen Fähigkeiten glaube er ungeachtet der Rückschläge weiterhin.
Sido und Menowin Fröhlich: Versöhnung und gemeinsames Musikprojekt
Abseits der "DSDS"-Show hat sich tatsächlich etwas bewegt: Menowin und sein Großcousin Sido haben sich angenähert. Jahrelang herrschte zwischen den beiden Funkstille, obwohl Sido ihm früher mehrfach seine Unterstützung angeboten haben soll. Menowin gestand ein, dass gemeinsame Projekte unter anderem an seinem damaligen exzessiven Lebensstil gescheitert wären.
2026 fand offenbar eine Versöhnung statt. Menowin soll auf Sidos Album "Frieden" vertreten sein, das voraussichtlich Ende November erscheinen wird. Ein gemeinsamer Song der beiden ist inzwischen angekündigt. Für Menowin ist es nach eigenen Worten mehr als ein Musikprojekt: Er empfindet es als einen Neuanfang innerhalb der Familie.
Neustart nach "DSDS": Menowin Fröhlich beim Erfurter Weihnachtszirkus
Im Dezember 2026 ist Menowin als musikalischer Gast beim Erfurter Weihnachtszirkus angekündigt. Das wären seine ersten nennenswerten Live-Auftritte seit dem "DSDS"-Sieg und seiner anschließenden "Bauchlandung".
Der erhoffte, geradlinige Erfolg durch seinen Titel als "Deutschlands Superstar" ist bisher nicht in Sicht. Für Menowin Fröhlich ist das jedoch kein Grund, den Kopf hängen zu lassen: Er setzt derzeit auf die Zusammenarbeit mit seinem Großcousin Sido, mehr kreativen Gestaltungsspielraum und Gastauftritten im Weihnachtszirkus, um seine Karriere unabhängig von einer Casting-Show voranzubringen.
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