4. Staffel der RTL-Show

"Die Verräter": Max Kruse nennt sich Taktik-Fuchs – und patzt in Folge 1

17.08.2026, 16.05 Uhr
Er sieht sich selbst als cleveren Spieler, doch der Auftakt läuft für Max Kruse riskanter als gedacht. Bei "Die Verräter" Staffel 4 wird ein Versprecher fast zum Verhängnis.
Max Kruse
Max Kruse ist bei "Die Verräter" dabei.  Fotoquelle: RTL

Bei "Die Verräter" entscheiden Tarnung, Misstrauen und das richtige Gespür dafür, wann Schweigen klüger ist – genau das könnte Max Kruse noch gefährlich werden. Bereits in Folge 1 der vierten Staffel macht der Ex-Fußballprofi klar, dass er sich selbst für einen ziemlich starken Spieler hält. Das Problem: Unter den Verrätern fällt ausgerechnet er am meisten auf.

Dabei fängt im Schloss alles ziemlich harmonisch an. Ralph Morgenstern ist komplett hin und weg von Marijke Amado, Gabriel Kelly und Ann-Kathrin Bendixen freuen sich sichtlich übers Wiedersehen, und zwischen Holzvertäfelung und Kerzenlicht könnte man fast glauben, diese Gruppe kommt tatsächlich gut miteinander aus; lange hält der Frieden natürlich nicht.

Kaum hat Sonja Zietlow die ersten Psychospielchen losgetreten, wird es ungemütlich. Ania Niedieck sichert sich per Buzzer Schutz für die erste Nacht – muss dafür aber fünf Namen auf eine Todesliste setzen. Cathy Hummels, Nina Meise, Julia Meise, Urs Meier und Alexa Maria Surholt sind die Unglücklichen – die Stimmung kippt. Die ausführliche Handlung von "Die Verräter" Staffel 4 Folge 1 findest du übrigens hier!

"Die Verräter" Staffel 4: Max Kruse zeigt in Folge 1 seinen Spielplan

Kruse beobachtet das genau – und liegt mit seiner Einschätzung gar nicht so falsch: Ania übersteht zwar die Nacht, aber vier der fünf Namen von ihrer Liste bleiben trotzdem im Spiel. Als Fans dürfte sie die vier wohl eher nicht gewonnen haben.

Auch dass die Verräter sich in Nacht eins für die Ermordung von Alexa Maria Surholt entscheiden, ist taktisch clever: Sie steckt noch nicht mittendrin im Machtkampf, was Rückschlüsse auf die Täter erschwert. Später hält Kruse außerdem Marijke Amado geschickt aus der Schusslinie, indem er sie als etwas ältere Dame darstellt, die das Spiel eigentlich gar nicht so richtig durchblickt.

Nur: Beim klugen Beobachten bleibt es bei Kruse leider nicht.

Von Anfang an gibt er den Ton vor. Moral, macht er unmissverständlich klar, bringt einen in diesem Spiel nicht weiter. Und als er dann selbst zum Verräter wird, scheint ihm die Rolle vom ersten Moment an richtig Spaß zu machen. Kruse wirkt nicht nur bereit fürs Spiel – er wirkt fast schon zu überzeugt davon, es längst durchschaut zu haben.

"Die Verräter" Staffel 4: Max Kruse verplappert sich in Folge 1

Denn kurz vor dem Runden Tisch passiert ihm ausgerechnet das, was einem Verräter niemals passieren darf: Er verplappert sich. Als die Runde überlegt, ob es nicht klug wäre, eine der Zwillinge loszuwerden, entfährt es Kruse: "Wir haben uns das auch überlegt." Ania wird hellhörig. Auf einmal steht nicht mehr nur sie im Fokus – sondern auch Max.

Am Ende hat Kruse trotzdem Glück: Ania wird rausgewählt – dabei ist sie loyal. Ralph Morgenstern bringt es hinterher trocken auf den Punkt: "Max hat Glück gehabt." Selbst Kruse selbst merkt am Runden Tisch für einen Moment, wie eng es geworden ist. Sein Auftreten ändert das aber nicht, im Gegenteil: "Die Loyalen hatten ihre Chance, sie haben mich nicht gefunden. Und ab jetzt sind alle Loyalen in meinem Spiel" – so ist anscheinend seine Wahrnehmung.

Nach der Abstimmung zieht er erstmal über Verräter-Kollegin Marijke Amado her, die deutlich unauffälliger unterwegs ist als er selbst – denn Kruse ist nicht mit ihrer Entscheidung einverstanden, für wen sie am Runden Tisch gestimmt hat. Wenig überraschend kommt das bei Marijke gar nicht gut an.

"Die Verräter" Staffel 4: Max Kruse steht nach Folge 1 unter Beobachtung

Wer sich selbst als "Taktik-Fuchs" bezeichnet, sollte eigentlich nicht derjenige sein, über den am Ende alle reden – Marijke und Ralph sind nach dem Auftakt deutlich besser getarnt unterwegs. Kruse dagegen steht schon jetzt unter Beobachtung. Und wenn er im Schloss weiter so viel Freude an seinem eigenen Spiel zeigt, wird am Ende vielleicht genau sein Selbstbewusstsein zur größten Gefahr für ihn.

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