Luis Trenker

War auch mal jung: Luis Trenker Vergrößern
War auch mal jung: Luis Trenker
Luis Trenker
Geboren: 04.10.1892 in St. Ulrich, Südtirol, Italien
Gestorben: 12.04.1990 in Bozen, Trentino, Italien

Die Berge als Quelle des Urzustandes - das ist die Ideologie hinter den Filmen von Luis Trenker. Er ist bis ins hohe Alter der immer unverwüstliche Geschichtenerzähler, Skiläufer, Filmenthusiast. In St. Ulrich, im Grödner Tal kommt er zur Welt, der Luis`l, schon früh hütet er auf der Alm die Schafe, dann gehts in die Schlosser- später in die Bildhauerlehre. In Insbruck besucht er die höhere Schule, in Wien geht er zur TH, wird Diplomingenieur und Architekt.

Der Film wird für Trenker schon frühzeitig eine fast so große Leidenschaft wie Skifahren und Bergkraxeln. 1926 stoßen erstmals die drei großen Vertreter des Bergfilms zusammen: Arnold Fanck inszeniert den "Heiligen Berg" mit Luis Trenker und Leni Riefenstahl, in ihrer ersten Rolle. Als der Tonfilm kommt, ist Trenker, der längst über eine eigene Produktionsfirma verfügt, sein eigener Autor, Regisseur und Hauptdarsteller.

"Berge in Flammen" heißt Trenkers erste Regiearbeit, in die er sich noch mit Karl Hartl teilt. Es ist kein reiner Bergfilm, eher ein Kriegsfilm, der in den Bergen spielt: Kampf zwischen Italienern und südtiroler Kaiserjägern. Der Krieg erscheint als eines der vielen Abenteuer wie man sie im Gebirge erlebt, als Macht des Schicksals, als Naturereignis gegen das sich der kleine Mensch nicht auflehnen kann, er wird hineingezogen. Das ist keine Propaganda oder Agitation, aber die Verharmlosung des Krieges zum reinen Abenteuer ist eines jener Elemente in allen Trenker-Filmen, die sie später für die faschistische Propagandaarbeit so brauchbar macht.

Über den 1932 entstandenen "Rebell", einem der Lieblingsfilme Hitlers, sagt Goebbels, es sei ein Film der "einen Nichtnationalsozialisten umhauen könnte." Trotz dieser günstigen Einschätzung und seinem ausgeprägten Nationalismus, kommt es zu Verstimmungen zwischen dem Südtiroler Katholiken und der Reichsfilmkammer, wohl weniger aus ideologischen Gründen als vielmehr durch den ausgesprochenen Trotz des Bergfilmers. Trenker geht nach Italien, wo er 1942 den "Pastor Angelicus", die italienische Fassung von "Monte Miracolo" und mehrere Kurzfilme über Venedig dreht.

Nach dem Krieg stürzt sich Luis Trenker in allerlei zwielichtige Abenteuer. Er hat das angebliche Tagebuch der Eva Braun veröffentlicht, dessen Echtheit er vor Gericht nicht belegen kann, mit einem ehemaligen Kriegskameraden streitet er sich - ebenfalls vor Gericht, um die Autorenschaft mehrerer Bücher. Noch im hohen Alter, mit 75 Jahren, beginnt Trenker eine neue Fernsehkarriere, plaudert übers Skifahren , erzählt in Ausschnitten aus seinen Filmen und schimpft über das neue Kino, in dem es nur schmutzigen Sex zu sehen gäbe.

Trenker stirbt im Alter von 98 Jahren. Bis zuletzt erzählt er Geschichten. Erfolgreich ist er zeitlebens als Autor von Bergbüchern und Romanen. 1965 erscheinen seine Memoiren "Alles gut gegangen". 1982 erhält er das "Filmband in Gold" für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film.

Filme von und mit Luis Trenker: "Der große Sprung" (1927), "Der Sohn der weißen Berge" (1928, auch Regie), "Der Ruf des Nordens" (1929), "Berge in Flammen" (1931), "Der Rebell" (1932), "Der verlorene Sohn" (1934, auch Regie und Buch), "Der Berg ruft" (1937, auch Regie), "Liebesbriefe aus dem Engadin" (1938), "Der verrufene Berg" (1945, auch Regie und Buch), "Duell in den Bergen" (1950, auch Regie), "Gold aus Gletschern" (1954, auch Regie und Buch), "Flucht in die Dolomiten" (1955, auch Regie), "Schicksal am Matterhorn", "Von der Liebe besiegt" (beide 1956, auch Regie), "Wetterleuchten um Maria" (1957, auch Regie), "Sein bester Freund" (1962, auch Regie und Buch), "Die Macht der Bilder - Leni Riefenstahl" (1992).

Zur Filmografie von Luis Trenker
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