Luzia Oppermann

Lesermeinung
Biografie

Luzia Oppermann kam 1994 in Korneuburg, nahe der österreichischen Landeshauptstadt zur Welt. Die junge Österreicherin, in Deutschland hauptsächlich als Darstellerin für zahlreiche ARD- und ZDF-Produktionen bekannt, begann ihre Karriere mit Stücken in einem Wiener Jugendclub. Ihre ersten Projekte vor der Kamera waren Kurzfilme, die 2015 gedreht wurden. Anschließend ging sie nach Deutschland und studierte an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg.

Mit dem Abschluss in der Tasche und weiteren Erfahrungen aus studentischen Projekten an der Filmakademie trat Oppermann erste Jobs an. Ihr Spielfilmdebüt führte sie ins Horror-Genre: Sie spielte in der international besetzten Horror-Reihe „The Field Guide to Evil“ (2018), trat daneben in Theaterstücken von Hochschulen auf.

Das deutsche Fernsehpublikum lernte Oppermann 2021 kennen: Sie bekam Rollen in beliebten Krimireihen, dem Nord-Krimi „Nord bei Nordwest“ in der Folge „Im Namen des Vaters“ (2021) und im „Spreewaldkrimi“, wo sie in der Folge „Totentanz“ (2021) überzeugte. Auch beim „Polizeiruf 110“ hatte die Nachwuchsschauspielerin in jenem Jahr eine Episodenrolle: Sie brillierte dort als „Monstermutter“, eine Gewalttäterin und verzweifelte Mutter neben Schauspielkollegin Maria Simon. Außerdem gehören Rollen in „Die Heiland“ (2022) oder dem Fernsehfilm „Honecker und der Pastor“ (2022) zu ihrer Vita.

Projekte außerhalb der Schauspielerei

Die Wienerin zog für ihre Filmkarriere nach Berlin, zwischenzeitlich auch nach Leipzig. Hier wie dort engagierte sie sich gesellschaftlich: Für das von ihr initiierte Kunstprojekt LOULOU wurde sie 2021 mit dem „Amadeu Antonio Preis“ geehrt. Neben der Schauspielerei gehören Tanz und Gesang, Clownerie und Zeichnen zu ihren Fähigkeiten. Tanztheater, Modern Dance oder Projekte mit Tanzimprovisation machten sie zu einem festen Bestandteil der Kulturszene in der Landeshauptstadt.

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