Nathalie Delon

Francine Canovas
Lesermeinung
Geboren
01.08.1941 in Oujda, Marokko
Gestorben
21.01.2021 in Paris
Sternzeichen
Biografie

Als Tochter eines Offiziers wird Nathalie Canovas in Marokko geboren und geht dort auch zur Schule. Später zieht sie mit der Familie nach Nizza und danach nach Paris. 1957 kehrt sie nach Marokko zurück, heiratet im folgenden Jahr und wird Mutter einer Tochter. 1960 geht sie nach der Scheidung erneut nach Paris, arbeitet als Covergirl und lernt 1962 Alain Delon kennen, den sie zwei Jahre später heiratet.

Nathalie Delon ist eine der viel bewunderten Frauen in Paris. Ihr Temperament, ihre Schönheit erregten Aufsehen. Sie hat nie Schauspielunterricht genommen, und eines Tages bekommt sie das Angebot von Jean-Pierre Melville, zusammen mit ihrem damaligen Mann Alain Delon und an der Seite von Francois Perrier in "Der eiskalte Engel" zu spielen. Das ist 1967. Sie spielt die Freundin des Killers.

Einer der Partner in "Der eiskalte Engel" war der Regisseur Michel Boisrond, und er besetzt Nathalie in seinem nächsten Film "Nachhilfestunden". (1968) Da spielt Nathalie die Hauptrolle. Es ist die romantische Liebesgeschichte einer reifen Frau mit einem schwärmerischen Primaner. Inzwischen war sie wieder in den Schalgzeilen der Presse, die Scheidung von Alain Delon und einige mysteriöse und kriminelle Vorfälle im Umkreis dieser Ehe sorgten für Aufsehen. 1982 dreht sie ihren ersten eigenen Film "Ils appellent ca un accident", in dem sie auch spielt. 1988 folgte mit "Sweet Lies" eine weitere Regiearbeit.

Nathalie selbst sagt von sich, dass sie die Spontaneität brauche, "ich kann mich vor der Kamera schnell in die jeweilige Figur versetzen und bin meistens gut in den ersten drei Aufnahmen. In Edward Dmytryks "Blaubart" (1972) spielt sie mit Richard Burton, und in der TV-Reihe "Madame le juge" mit Simone Signoret.

Weitere Filme sind: "La leçon particulière" (1968), "Umarmungen", "Armee im Schatten" (ungenannt), "Commando pour un homme seul" (beide 1969), "Das Mörderschiff" (1970), "Doucement les basses" (1971) von Jacques Demy, "Die Hand", "Absences répétées", "Der Mönch und die Frauen", "Sex Shop" (alle 1972), "Profession: aventuriers", "Haben Sie Interesse an der Sache?", "L'histoire trés bonne et trés joyeuse de Colinot Trousse Chemise" (alle 1973), "Die romantische Engländerin" von Joseph Losey, "Die Öl-Piraten", "The Eye of Dream", "Hold Up" (alle 1975), "Une femme fidéle" von Roger Vadim, "Un susssuro nel buio" (beide 1976), "Gli ultimi angeli", "Fire in the Water" (beide 1977) Manfred Purzers "Der Mann im Schilf", "Der Angriff kommt aus dem All ...", "Killer sterben einsam", "Les Temps des vacances" (alle 1978), "La bande du Rex" (1980) und "Requiem pour un enfant" (1983).

Aus erster Ehe hat Nathalie eine Tochter, aus der ebenfalls geschiedenen Ehe mit Alain Delon den Sohn Anthony Delon (1964), der inzwischen ebenfalls ein etablierter Schauspieler ist. Am 21. Januar 2021 ist Nathalie Delon im Alter von 79 Jahren verstorben.

Filme mit Nathalie Delon

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