Patricia Kaas

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Biografie
Sie ist das Aushängeschild des französischen Chansons, ihre Alben sind Bestseller, ihre Konzerte begeistern Jung wie Alt: die französische Chansonette Patricia Kaas, deren Erfolg beinahe wie ein modernes Märchen anmutet.

Im lothringischen Forbach als jüngstes von sieben Kindern eines Franzosen und einer Deutschen geboren, stand Patricia bereits mit acht Jahren auf der Bühne. Jahrelang gastierte sie in der Saarbrücker "Rumpelkammer", bevor sie Kino-Star Gérard Depardieu entdeckte und ihre erste Single produzierte. Das Debüt-Album "Mademoiselle Chante Le Blues" war schließlich der Startschuß zur Weltkarriere der attraktiven Wahl-Pariserin.

Die Nachfolgealben wurden ebenso Hits, auf Tourneen begeistert sie seitdem mit energiegeladenen Auftritten. Ihre melancholischen wie poppigen, aber auch jazzig angehauchten Chansons trägt sie dabei sanft, charmant und Erotik versprühend, aber auch traurig oder stimmgewaltig vor.

"Kein Album ohne Tour" ist ihre Devise. "Die Leute müssen dich auf der Bühne sehen, das ist sehr wichtig", sagt sie. "In Deutschland haben mir meine Auftritte immer sehr geholfen. Vielleicht auch, dass ich ein bißchen eure Sprache spreche", kokettiert die blonde Sängerin in beinahe perfektem Deutsch mit samtweichem französischen Akzent.

Dass Erfolg aber nicht vor Höhen und Tiefen im Leben schützt, musste auch Patricia Kaas erfahren. Ihre Mutter, die ihr Talent entdeckt hatte, starb 1989, erlebte den Durchbruch der Tochter in Deutschland nicht mehr. "Ich glaube aber, dass sie ihn in irgendeiner Weise mitbekommen hat", sagt Patricia und erinnert sich: "Eine schwere Zeit ist es damals gewesen, vielleicht hat man mir deshalb ein melancholisches Image gegeben."

Eine Einschätzung, die durch durch ihr Album "Dans Ma Chair" (1997) wieder auflebte, denn während der Aufnahmen starb Patricias Vater. "Das Album klingt melancholisch, weil ich alle Lieder für meinen Papa gesungen habe", erklärt sie. Aus den Schicksalsschlägen hat sie gelernt: "Ich tue Dinge jetzt sofort, nutze das Leben. Ich muss mich dann nicht fragen: "Warum habe ich das nie getan?'"

Tiefs haben Patricia Kaas immer wieder nach vorn gebracht, sie ist ständig auf Tournee. Für die junge Frau bleibt da wenig Freizeit. Die verbringt sie zu Hause, kocht ihr Lieblingsgericht - deutsche Mehlknödel - in ihrem kleinen Haus in Paris. Oder sie schläft, denn zehn Stunden Schlaf täglich sind laut Patricia Kaas das Geheimnis ihrer Energie und damit ein Teil ihres Erfolges, den sie 2002 mit ihrer ersten Kinorolle in "And Now ... Ladies and Gentlemen" fortsetzte.

Studio- und Live-Alben von Patricia Kass: "Mademoiselle chante" (1988), "Scène de vie" (1991), "Carnets de scène" (1992), "Je te dis vous" (1993), "Tour de charme" (1995), "Dans ma chair" (1997), "Rendez-vous" (1998), "Le mot de passe" (1999), "Ce sera nous" (2000), "Piano Bar" (2002), "Sexe fort" (2003), "Kabaret", "Kabaret – Au casino de Paris" (beide 2009), "Kaas chante Piaf" (2012).

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