Vanessa Paradis

Vanessa Paradis zwischen Alain Delon (l.) und
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Vanessa Paradis zwischen Alain Delon (l.) und Jean-Paul Belmondo
Vanessa Paradis
Geboren: 22.12.1972 in Saint-Maur-des-Fossés bei Paris, Frankreich

Vanessa Paradis wurde schon früh daran gewöhnt, im Rampenlicht zu stehen. Ihr Onkel, der Schauspieler Didier Pain, nahm schon die Sechsjährige mit zu seinen Auftritten, gleich ob vor der Kamera oder auf der Bühne. 1985 waren die beiden in einem Plattenstudio dabei, als Sophie Marceau gerade eine Aufnahme machte. Die anwesenden Musiker fanden, dass man auch einmal eine Platte mit Vanessa Paradis machen könne. Gesagt, getan. Das Resultat hieß "Joe le Taxi" und wurde ein Nummer-1-Hit.

Damit begann aber für Vanessa Paradis eine nicht ganz einfache Zeit, denn es gab auch Spott und Hohn. Auf der MIDEM 1988 (Marché international du disque et de l'edition musicale) zeigte sich das in seiner reinsten Form. Dasselbe Publikum, das die junge Sängerin zuerst auspfiff und mit Gegenständen bewarf, feierte sie eine Viertelstunde später als Preisträgerin. Mit dem Komponisten Franck Langolff und dem Texter Etienne Roda-Gil nahm Vanessa Paradis 1987 ihre erste LP auf ("M & J"). 1989 stand sie zum ersten Mal vor der Filmkamera. In "Weiße Hochzeit" (1990) von Jean-Claude Brisseau spielte sie eine Schülerin, die ihren Lehrer ins Schwitzen bringt.

Anschließend nahm Vanessa Paradis ihre zweite LP auf ("Variations sur le même t'aime"), für die Serge Gainsbourg die Texte schrieb. Wieder komponierte Franck Langolff. Nun stieg sie auch in eine Model-Karriere ein, indem sie einen 3-Millionen-Franc-Vertrag bei Chanel unterschrieb. Mit ihrem Gesicht bewarb sie die weltberühmte Parfum-Marke "Coco de Chanel". Mit ihrer dritten LP (Titel: "Vanessa Paradis", 1992) beschritt Vanessa Paradis neue Wege. Ihr Plattenfirma bestand nunmehr auf englischen Texten. Lenny Kravitz ließ sich als kreativer Kopf hinter Vanessas Stimme verpflichten und war eine Zeitlang ihr Lebenspartner. "Be My Baby" daraus wurde ein Hit. Von März bis Juli 1993 ging die damals gerade 20-jährige Sängerin auf Tournee - mit Erfolg. Sie sang vor ausverkauften Häusern und wurde gefeiert.

Erst 1994 ließ sie sich allerdings wieder für einen Film breitschlagen. Wieder war es Onkel Didier Pain, der den Anstoß gab, indem er sie zu Dreharbeiten mitnahm. Dabei lernte Vanessa Paradis die Filmproduzenten kennen und wurde für Jean Beckers Projekt "Elisa" mit Gérard Depardieu verpflichtet. In "Elisa" spielt Vanessa Paradis die 17-jährige Marie, die mit ihren Freunden ein schnelles, aber oberflächliches Leben mitten in Paris führt. Ihre Mutter hat sich schon früh umgebracht, die Schuld dafür gibt Marie ihrem Vater. Eines Tages macht sie sich auf den Weg, um den Tod ihrer Mutter zu rächen. Sie findet ihren Vater (Depardieu) in Gestalt eines Süffels, der irgendwo an der Küste mehr schlecht als recht vor sich hin lebt. Der Film ist ein nur teilweise gelungenes Melodram, immerhin mit guten Darstellerleistungen.

"Der Hexenclub von Bayonne" (1997) von René Manzor zeigte sie an der Seite von Jeanne Moreau und Jean Reno. Danach stand sie gemeinsam mit den Filmlegenden Jean-Paul Belmondo und Alain Delon in "Alle meine Väter" (1998) vor der Kamera, 1999 folgte die etwas langatmige Komödie "Die Frau auf der Brücke" mit Daniel Auteuil.

Danach hatte Vanessa Paradis eine Zeitlang vermutlich andere Sachen im Kopf als die Filmerei. Sie ist mit Hollywoodstar Johnny Depp liiert, von dem sie inzwischen zwei Kinder hat. Weitere Filme mit Vanessa Paradis: "Verloren in La Mancha" (2002), "Tony 'n' Tina's Wedding", "Atomik Circus - Le retour de James Bataille" (beide 2004), "Soldat Rose" (2006), "Der Auftragslover" (2010).

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