Romy Schneider - Eine Frau in drei Noten

KINOSTART: 21.09.2008 • Dokumentarfilm • Österreich (2008) • 90 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Romy Schneider - Eine Frau in drei Noten
Produktionsdatum
2008
Produktionsland
Österreich
Filmstudio
Media Europa, Filmbäckerei, Fasolt-Baker KEG, StudioCanal, Image & Compagnie
Laufzeit
90 Minuten
Regie
Frederick Baker
Kamera
Roger Simonsz, Alexander Boboschewski
Das Leben von Romy Schneider war kurz, aber ereignisreich. Sie war Österreichs Sissi und Frankreichs Femme fatale. Sie ging beruflich und privat bis an ihre Grenzen. "Romy Schneider - Eine Frau in drei Noten" zeigt die Unterschiede zwischen Film und Realität, zwischen dem Mythos Romy und der Privatperson, geht aber auch den Parallelen nach. Der Dokumentarfilm analysiert die geheimnisvolle Aura der Schauspielerin wie die Noten eines Parfüms, das sich aus einer Kopf-, einer Herz- und einer Basisnote zusammensetzt. Romy Schneiders Lieblingsduft war das im Revolutionsjahr 1848 kreierte Parfüm "Vanisia" von Creed, eine Kombination aus Zimt, Patschuli, weißer Rose, Jasmin, Iris, Sandelholz und Vanille. Diese Ingredienzien scheinen mit Romy Schneiders Charakter hervorragend zu harmonisieren.

Die Kopfnote im Leben der Romy Schneider bilden Karriere und Lebenskampf. Romy war kein Kopfmensch, fällte selten rationale Entscheidungen, aber was sie sich in den Kopf setzte, verfolgte sie mit Vehemenz. Getrieben von der Suche nach Vollkommenheit, kämpfte sie gegen ihr Sissi-Image, gegen Diskriminierung und Zensur, für moralische Werte und persönliche Freiheit. Ihre Schönheit und ihr Charisma verliehen ihr das nötige Durchsetzungsvermögen. Die Herznote steht für Liebe und Leidenschaft. Vor der Kamera entwickelte sich Romy vom süßen Mädchen zur verruchten Frau. Privat war sie ständig auf der Suche nach dem perfekten Glück, das sich jedoch nie einstellen wollte. Dreimal verschenkte sie ihr Herz: an Harry Meyen, den Vater ihres Sohnes David, an Alain Delon, der sie nach Paris holte, und an Daniel Biasini, den Vater ihrer Tochter Sarah. Ihre wahre Liebe aber galt ihren Kindern und der Schauspielerei. Die Basisnote umfasst biografische Details. Romy Schneider stammt aus einer berühmten Schauspielerfamilie. Ihre Mutter Magda Schneider, ihr Vater Wolf Albach-Retty und ihre Großmutter, die Burgschauspielerin Rosa Albach-Retty, haben ihr das schauspielerische Talent in die Wiege gelegt. Prägend war aber auch ihre Erziehung in einem katholischen Internat bei Salzburg. Als Teenager spielte Romy an der Seite ihrer Mutter ihre erste Filmrolle in "Wenn der weiße Flieder wieder blüht". Sie rebellierte gegen ihr gutbürgerliches Umfeld. Sie nahm anspruchsvolle, komplizierte Rollen an, in denen sie ihre weibliche, erotische Seite ausleben konnte, so zum Beispiel in Filmen von Meistern wie Visconti, Chabrol und Clouzot.

Darsteller

Schuld und Sühne im "Saustall": Bertrand Tavernier
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Christine Kaufmann
Für ihre Rolle in Fatih Akins "Aus dem Nichts" erhielt Diane Kruger den Darstellerpreis der 70. Filmfestspiele von Cannes.
Diane Kruger
Joachim Fuchsberger
Romy Schneider
Vanessa Paradis
Weitere Darsteller
Elisa Fasolt Lisbeth Mahn Andy Woerz Julia Cencig Nina Strehlein Philipp Blom Christian Strasser Thomas Eichhorn Chris Pichler Bärbel Reistenhofer Oliver Reistenhofer

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