Der gealterte Witwer Mateo Scuro macht sich zu einer Reise in den Norden Italiens auf. Dort will er noch einmal alle seine Kinder besuchen. In Mateos Augen sind die erwachsenen Kinder erfolgreiche und arrivierte Leute. Aber die Realität sieht erschreckend anders aus...

Sein oscargekrönter Kunstfilm "Cinema Paradiso" machte ihn 1988 über Nacht bekannt: der sizilianische Regisseur Giuseppe Tornatore. Nur ein Jahr später gelang dem Regie-Senkrechtstarter mit der melancholisch-heiteren Tragikomödie "Allen geht's gut" erneut ein Meisterwerk, auch wenn die zweite Hälfte etwas arg symbolfreudig geriet. Vollblutschauspieler Marcello Mastroianni brilliert in der Rolle des Witwers Scuro. Neben den visuellen filmischen Finessen überzeugt auch die Musik von Altmeister Ennio Morricone.