Der Iran bietet nicht gerade die besten Arbeitsaussichten. So behilft sich der junge Lateef damit, Bauarbeiter mit Tee und Essen zu versorgen. Dann verletzt sich eines Tages ein illegal beschäftigter Afghane schwer. Damit dessen Familie halbwegs überleben kann, übernimmt dessen Sohn Rahmat den Job. Als sich dieser aber als zu schwach erweist, soll er mit Lateef tauschen. Darüber ist der alles andere als erfreut und dies lässt er Rahmat massiv spüren. Dann stellt sich heraus, dass Rahmat ein Mädchen ist und Lateef ändert nicht nur seine Meinung, er verliebt sich aus in sie ...

Regisseur Majid Majidi ("Die Farben des Paradieses") erzählt in ruhigen, aber starken - manchmal fast schon märchenhaften - Bildern die Geschichte erster zarter Bande in einem unwirtlichen Umfeld. Gleichzeitig wird hier das bittere Schicksal afghanischer Flüchtlinge thematisiert.