Um nicht - wie viele andere Stämme auch - in ein Reservat "umgesiedelt" zu werden, bietet der Häuptling der Cheyenne Alter Wolf dem kommandierenden Captain der US Army Gold als Gegenleistung dafür an, dass sein Volk in den angestammten Jagdgründen wohnen bleiben darf. Doch damit erregt er nur die Geldgier der Weißen. Er wird hinterrücks ermordet, sein Volk soll entgegen der Absprache vertrieben werden. Gegen die finsteren Absichten von Captain George stellt sich US-Marshall Tate, der der Vertreibung der Cheyenne mit gemischten Gefühlen entgegensieht, nicht zuletzt, weil er die Indianerin Pretty Willow liebt. Gerade deswegen aber haben die Bewohner seiner Stadt kein Vertrauen zu ihm und zwingen ihn, sein Amt niederzulegen. In der Zwischenzeit haben die Cheyenne unter der Führung von Kleiner Wolf, dem Sohn des ermordeten Häuptlings, beschlossen, gegen die Weißen zu kämpfen. Tate ist der Einzige, der das drohende Blutbad verhindern könnte, doch die Indianer misstrauen ihm genauso wie seine Landsleute.

Kirk Douglas produzierte diesen Western, in dem es um den Widerstand der Cheyennes geht, die sich 1868 nicht aus den Black Hills aussiedeln lassen wollen. Ein mit sparsamen Mitteln, aber spannend inszenierter Film, in dem es um das Schicksal der Indianer geht, hervorragend fotografiert von "Zwölf Uhr mittags"-Kameramann Floyd Crosby.

Foto: WDR/Degeto