Die junge australische Schauspielerin Sarah ist gerade in ein altes Pariser Mietshaus gezogen. Ihre Karriere verläuft ebenso enttäuschend wie ihre Affäre mit dem Regisseur Philippe. Als sie ihrem Nachbarn, dem alten Chinesen Zao ihre Selbstmordgedanken anvertraut, schlägt dieser Sarah eine Abmachung vor: Bis zu dem Tag, an dem sie ihrem Leben ein Ende setzt, will er täglich für sie kochen. So entwickelt sich unter den wachsamen und böswilligen Blicken der Hausbewohner eine tiefe und subtil erotische Freundschaft.

Nach "The Well" und "Die Affenmaske" ist "Das Idol" der dritte Spielfilm der australischen Regisseurin Samantha Lang. Sie gilt als Filmemacherin, die es versteht, erotische Szenen sehr sensibel ins Bild zu setzen. Auch "Das Idol" ist geprägt von einer unterschwelligen Erotik und schildert spannungsvoll und sinnlich eine ungewöhnliche Beziehung. Liebe und Tod, Reife und Unerfahrenheit sind weitere Motive des Films, dessen Drehbuch auf Michelle Tourneurs Roman "A l'heure dite" basiert. Am Drehbuch arbeitete Gérard Brach mit, der schon die Bücher für so renommierte Regisseure wie Roman Polanski ("Frantic", "Der Mieter", "Tanz der Vampire") und Jean-Jacques Annaud ("Der Bär", "Der Name der Rose") lieferte.