Ein junger Yankee-Soldat begegnet auf der Flucht durch das Indianerland einer Weißen, die bei den Indianer gelebt hat. Durch sie erfährt er mehr über die Leiden der Indianer und bezweifelt schließlich die Richtigkeit des Vernichtungsfeldzuges der Weißen gegen die Roten. Schließlich wird der Yankee Zeuge des Völkermordes seiner geliebten Armee am indianischen Volk. Denn nachdem ein Goldtransport von Indianern überfallen wurde, wird ihr Dorf das Ziel einer barbarischen Vergeltungsaktion...

Ralph Nelson drehte einen der brutalsten Western aller Zeiten. Die Geschichte, die zunächst wie ein "normaler" Western beginnt - die bösen Wilden haben wieder getötet -, basiert auf einem Roman von Theodore V. Olsen. Dadurch, dass die Story streckenweise milde vor sich hinplätschert, ist das Massaker am Ende um so deftiger. Nelson, der mit drastischen Bildern das Leiden der Indianer thematisiert, ließ sich von einer wahren Geschichte inspirieren: 1864 metzelte die US-Kavallerie in Sand Creek bestialisch ein friedliches Indianerdorf nieder. Über 500 Indianer, davon die Hälfte Frauen und Kinder, fanden den Tod. Auch heute ist der Film nicht unumstritten, denn zum einen gab es sowohl Lob für die deutlich aufgezeigte Abneigung gegen Krieg und Militärdienst, zum anderen wurden die unverblümt dargestellten Massaker-Szenen heftig kritisiert.