Die Aufregung ist groß auf Schloss Fantabularasa, denn der 18. Geburtstag der schönen Prinzessin Rose steht an.

Auch die sieben Zwerge Bubi, Cooky, Sunny, Speedy, Tschakko, Ralfie und Cloudy sind eingeladen, wissen aber nichts vom Fluch, der besagt, dass das Schloss und alle seine Bewohner in einen 100-jährigen Tiefschlaf fallen, wenn sich Rose vor dem Geburtstag verletzt. Die niederträchtige Eisfee Dellamorta hingegen setzt alles daran, dass sich ihr Fluch erfüllt. Doch sie hat die Rechnung ohne die aufgeweckten wie tollpatschigen Zwerge gemacht ...

Schlecht animierte Quasi-Fortsetzung

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann nun eine Quasi-Fortsetzung der Kinoerfolge "7 Zwerge - Männer allein im Wald" (2004) und "7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug" (2006) folgen würde. Nun kommt sie in Form eines Animationsfilms, aber mit den Stimmen der Originaldarsteller der Realfilme. Regisseur Harald Siepermann - er wurde vor allem mit der TV-Serie "Alfred Jodokus Kwak" bekannt, die er gemeinsam mit Herman von Veen schuf - starb leider noch während der Dreharbeiten zu diesem Film und Sprecher/Schauspieler Boris Aljinovic übernahm.

Doch das Ergebnis ist alles andere als zufriedenstellend: eine meist durchgängig schlechte Animation mit jede Menge Fehlern, ein Humor der bestenfalls Dreijährige überraschend dürfte und abgestandene Gags. Der fade Dornröschen-Abklatschr wird sogar die Fans der Zwergenschar enttäuschen. Schuld daran trägt aber sicherlich nicht Harald Siepermann, sondern der selbsternannte "Gesamtleiter" und Produzent Douglas Welbat.