Chicago, 1924: Aus Faszination für das perfekte Verbrechen ermorden zwei Jurastudenten aus gutem Hause kaltblütig einen kleinen Jungen. Seine Leiche wird bald darauf aus dem Fluss gefischt. Ein Kommilitone der beiden, der als Polizeireporter tätig ist, kommt ihnen auf die Spur. Schließlich erweist sich ihr perfektes Verbrechen als doch nicht so perfekt, und das Alibi bricht zusammen. Die Öffentlichkeit ist empört über die kaltblütige Durchführung des Verbrechens und will die Angeklagten hängen sehen. Trotzdem plädiert ihr Anwalt leidenschaftlich gegen die Todesstrafe ...

Die wahre Geschichte zweier Jura-Studenten, die des reinen intellektuellen Experiments wegen einen Menschen ermorden, ist nicht gerade selten verfilmt worden. Alfred Hitchcocks "Cocktail für eine Leiche" (1948) bedient sich hier, ebenso der "Scream"-Nachzieher "Mörderische Freunde" (1998) von Dan Rosen. Richard Fleischers Film ist die beste Verfilmung des Stoffes. Denn Hitchcocks Werk leidet unter der gezwungenen Form - alles sollte in einer Einstellung gedreht werden - und Rosens Version ist schlicht geschwätzig.

Foto: ZDF