Der renommierte Fälscher Salomon Sorowitsch (Karl Markovics, Foto) gerät während der Nazi-Herrschaft in Gefangenschaft und wird ins Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht. Dort soll er mit einer Gruppe von Mithäftlingen Millionen von britischen Pfund fälschen, um damit die Wirtschaft des Kriegsgegners entscheidend zu schwächen. Als dies gelingt, sollen auch noch Dollars gefälscht werden. Sorowitsch nimmt die wenigen Privilegien angesichts des blanken Horrors entgegen, versucht aber die Fälschungsaktion hinauszuzögern ...

Stefan Ruzowitzky ("Anatomie") inszenierte diese Geschichte nach wahren Begebenheiten und machte aus den verbürgten Geschehnissen ein spannendes Drama, das 2008 die Konkurrenten für den Oscar in der Sparte bester nichtenglischsprachiger Film auf die Plätze verweisen konnte. Dank starker Darsteller und der fast schon klaustrophobischen Atmosphäre packt die Geschichte von Beginn an, auch wenn die Rahmenhandlung weniger glücklich gewählt wurde. In der Rolle des Fälschers überzeugt der Wiener Mime Karl Markovics, der den Zuschauern aus Filmen wie "Geboren in Absurdistan", "Hirnschal gegen Hitler", "Andreas Hofer" und "Annas Heimkehr" bekannt sein dürfte.