Der Krieg neigt sich dem Ende zu, als der Soldat Karlheinz Rombach 1944 noch einmal Fronturlaub erhält und die letzten unbeschwerten Stunden mit seiner Frau Eva verbringt. Vor seiner Rückkehr an die Ostfront bittet er seinen Jugendfreund Sebastian, einen Kriegsinvaliden, sich um Eva zu kümmern. Als Karlheinz kurz vor Kriegsende in russische Gefangenschaft gerät, erhält Eva keine Nachricht mehr von ihm. Karlheinz gilt als vermisst, und während ihre Hoffnung auf seine Rückkehr über die Jahre immer mehr schwindet, wird Eva von Freunden und Bekannten ermutigt, sich endlich einen anderen Mann zu nehmen. Als Eva schließlich dem Werben Sebastians nachgibt, der sich stets aufopfernd um sie gekümmert hat, steht Karlheinz völlig unverhofft vor ihr...

Regisseurin Gabi Kubach ("Die Braut meines Freundes", "Das Bernstein-Amulett") inszenierte dieses bewegend erzählte Schicksal nach einem Buch von Felix Huby, der vor dem Start seiner Karriere als Drehbuchautor bis 1967 als "Spiegel"-Korrespondent arbeitete. Mittlerweile hat Huby die Bücher zu fast 90 TV-Serien und Filmen verfasst. In der Hauptrolle der Eva Rombach überzeugt einmal mehr Christine Neubauer, die bereits in zahlreichen Huby-Verfilmungen zu bewundern war. So gehörte sie unter anderem zum Cast von "Ich bin kein Mann für eine Frau" (1998), spielte in "Im Tal des Schweigens" (2004) und in "Die Geierwally" (2005).

Foto: ARD/Degeto/Reiner Bajo