Er ist der Top-Terrorist des 21. Jahrhunderts. Ein tödlicher Nahkämpfer, Scharfschütze, Sprengstoffexperte und ein Fachmann beim Thema Tarnung durch Maskierung. Und er trägt einen bissigen Namen: "Die Mamba". Auf der anderen Seite Hossein Sarivi - braver Ehemann und ehemaliger Geräuschdesigner einer Keksfabrik, der besonders unter seiner herrschsüchtigen Gattin leidet. Doch wie es der Zufall so will, gleichen sich Hossein Sarivi und "Die Mamba" wie ein Ei dem anderem. Und natürlich kommt es zu einer Verwechslung. So wird der brave Ehemann als vermeintlicher Top-Terrorist auf eine gefährliche Mission geschickt, gerät ins Visier des neurotischen CIA-Agenten Bronski und macht sich auch die echte Mamba zum Feind ...

Diese Verwechslungs-Komödie folgt klaren Mustern und bietet nichts Innovatives: braver Kerl wird für den Bösewicht oder Top-Agenten gehalten und muss sich - trotz mangelnder Kenntnisse - bewähren. Alles mit den üblichen Agentenfilmrequisiten ausgeschmückt und den entsprechenden Klischees slapstickartig präsentiert. Doch was als lustige Persiflage von Autor und Regisseur Ali Samadi Ahadi ("Salami Aleikum", "Pettersson & Findus - Kleiner Quälgeist, große Freundschaft") geplant war, gerät recht albern. Wer "Teen Agent - Wenn Blicke töten könnten", "Zwei bärenstarke Typen" oder "Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh" bzw. dessen amerikanisches Remake "Der Verrückte mit dem Geigenkasten" gesehen hat, weiß zudem, wie sich solche Geschichten entwickeln und wie sie ausgehen. Dass eine Agentenfilmpersiflage durchaus funktionieren und witzig sein kann, bewies übrigens Regisseur Michel Hazanavicius mit "OSS 117 - Der Spion, der sich liebte".