Einst wurde Graf Regula wegen Mordes an zwölf Jungfrauen zum Tode verurteilt. Über 30 Jahre danach steigt er aus seinem Grab. Er will Rache nehmen an der Tochter seines 13. Opfers, das ihm damals entkommen ist, und so außerdem endlich unsterblich werden ...

Edgar-Wallace und "Winnetou I"-Spezialist Harald Reinl ("Der Fälscher von London", "Der unheimliche Mönch") drehte mit "Die Schlangengrube und das Pendel" den einzigen Horrorfilm seiner langjährigen Karriere. Nach dem Drehbuch von Manfred R. Köhler ("Blut an den Lippen"), der in seiner Vorlage Motive von Edgar Allen Poe verarbeitete, entstand ein unfreiwillig komischer Horror im Sechzigerjahre-Ambiente, der wohl an die Erfolge der britischen Hammer-Studios anknüpfen wollte. Denn kein geringerer als der ewige Dracula Christopher Lee schlüpfte hier in die Rolle des Grafen Regula, der wie immer recht steif aufspielende Old Shatterhand Lex Barker gibt den Helden, der schließlich das schöne James Bond 007 - Man lebt nur zweimal Karin Dor rettet. Trash-Freunde kommen hier sicher auf ihre Kosten!

Foto: Das Vierte