In Dogville, einem Bergdorf in den Rocky Mountains ereignet sich im Jahr 1930 ein Drama: Als eines Tages eine geheimnisvolle Frau auftaucht, hat dies für die Dorfbewohner ungeahnte Folgen. Denn die Fremde wird nicht nur von der Polizei, sondern auch von ihrem Vater, einem skrupellosen Mafiaboss, gesucht. Bald wimmelt es im Dorf von üblen Gesellen ...

Mit diesem Drei-Stunden-Werk strapaziert Lars von Trier erneut die Geduld und Nerven der Zuschauer. Nicht nur, dass dies eigentlich abgefilmtes, karg ausgestattetes Wort-Theater ist, von Trier setzt auch noch eine Menge gewöhnungsbedürftiger Verfremdungseffekte ein. Wie etwa die Tatsache, dass Mauern nicht existieren. Das heisst, dass die Darsteller zwar so tun, als gäbe es Mauern, Türen und Fenster, diese aber für den Zuschauer unsichtbar sind. Anstrengend!

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