Ein angesehener Londoner Arzt entwickelt eine Droge, mit deren Hilfe er eine Spaltung seines Ichs vornehmen kann. In der Gestalt des schrecklichen Mr. Hyde erlaubt er sich Dinge, die er als Dr. Jekyll verdrängen muss. Ein Mord an einem Mädchen wird ihm schließlich zum Verhängnis.

Ein Klassiker der Filmgeschichte mit einem überragend agierenden Frederic March. Bis heute diente die Erzählung "The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde" von Robert L. Stevenson als Vorlage für über 20 Spielfilme - Plagiate und Bearbeitungen nicht mitgerechnet. Die beste, gleichzeitig die erste Tonfassung, schuf Rouben Mamoulian. Fredric March, der für diese Rolle einen Oscar erhielt, spielt hier den begnadeten und rechtschaffenden Wissenschaftler Dr. Henry Jekyll. Doch auch die nachfolgenden Adaptionen wie Jean Renoirs freie Fassung von 1959 ("Dr. Cordelier") mit Jean-Louis Barrault und Victor Flemings Variante mit Spencer Tracy ("Arzt und Dämon", 1940) überzeugten. Nach Tracy schlüpften unter anderem noch Kirk Douglas (1973), Anthony Perkins (1989), Michael Caine (1989), "Mr. Spock" Leonard Nimoy (1994) und zuletzt John Malkovich in "Mary Reilly" in die Rolle des Wissenschaftlers.