Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten sind auch deren Geheimdienste im Begriffe der Auflösung. Viele Spione im Westen haben zunächst aufgeatmet, weil sie glaubten, endlich frei zu sein; bis die ersten arbeitslosen Agenten aus dem Osten kamen und anfingen, ihre ehemaligen Mitagenten zu erpressen. Auf der Eisbahn des Eislaufvereins in Wien wird ein Mann ermordet, der schnell als Angehöriger des ehemaligen ungarischen Geheimdienstes identifiziert wird. Inspektor Mallinger verfolgt die Spuren, die zunächst zu einem Rechtsanwalt führen, der mit der weltbekannten Opernsängerin Litassy-Eltz verheiratet ist, die Mallinger als eingefleischter Opernfan bewundert und verehrt. All ihre Platten besitzt er, keines ihrer Konzerte, keinen ihrer gefeierten Opernabende lässt er sich entgehen - auch ihr nächstes Konzert nicht. Vieles versteht Mallinger zunächst nicht. Wieso hat Dr. Eltz ein Flugticket für den Ermordeten bezahlt? Und dann gerät plötzlich die Operndiva unter Verdacht. Mallinger berät sich mit seiner Frau.