Der europäische Monarch König Shadov, der durch eine von seinen Ministern angestiftete Revolution entmachtet wurde, emigriert nach New York. Hier erwartet er Freiheit, Glanz und Gloria. Doch um sich finanziell über Wasser zu halten, tritt er trotz innerer Abneigung im amerikanischen Werbefernsehen auf, dessen Publikum ganz versessen auf einen königlichen TV-Star ist. Bei dem Prestigebesuch einer Schule schließt er Freundschaft mit dem sensiblen Zehnjährigen Rupert, dessen Eltern als Kommunisten inhaftiert worden sind. Als der Knabe in den Räumen des Königs gefunden wird, scheint der Skandal perfekt. Shadov wird vor ein Komitee geladen ...

Der von Senator McCarthy selbst aus den USA ausgewiesene Charles Chaplin nimmt mit diesem herb-ironischen Film Bezug auf die Verhältnisse im modernen Amerika. Zum einen greift der Film persönliche Erfahrungen Chaplins auf (ihm wurden z.B., genau wie Shadov, von der Polizei in entwürdigender Weise Fingerabdrücke abgenommen, während die Presse ihn dabei fotografierte), zum anderen setzt er sich darin allgemein mit der amerikanischen Kultur und dem Lebensstil auseinander. Der Film, der angeblich in seiner ursprünglichen Fassung noch wesentlich schärfer war, wurde erst 1976 in den USA uraufgeführt.

Foto: Kinowelt