Nach einer blutigen Schlacht im amerikanischen Bürgerkrieg bietet ein Südstaatenoffizier seinem Gegner einen Waffenstillstand an. Dieser wird von einem Soldaten der Konföderierten leichtfertig gebrochen, als er einen Yankee nur wegen der Stiefel tötet. Die Schlacht beginnt daraufhin gegen den Willen der völlig entkräfteten Soldaten von neuem...

Die einzigen Kurzfilme von John Cassavetes, "Ein paar Stiefel" und "Knockout für Daddy" sind erst kürzlich auf einem Filmfestival wiederentdeckt worden. Entstanden sind sie 1962 für die "Lloyd Bridges Show", eine Fernsehserie, in der der seinerzeit schon bekannte, im März 1998 verstorbene Schauspieler Lloyd Bridges jede Woche in einer anderen Rolle auftrat. Für Cassavetes, der mit seinen späteren Spielfilmen so schlechte Erfahrungen mit den Hollywood-Studios machen sollte, dass er sich entschloss, in Zukunft unabhängig zu produzieren, waren diese beiden Arbeiten damals noch eine positive Erfahrung in der Zusammenarbeit mit einem Studio. Cassavetes konnte sich die Drehbücher aussuchen, die er für die Serie verfilmen wollte und wählte zwei aus, die zwei uramerikanische Genres behandeln: einen Boxer- und einen Kriegsfilm.