Der Junge Eragon staunt nicht schlecht, als im Wald wie aus dem Nichts ein blaues Etwas vor ihm erscheint. Das steinähnliche Ding erweist sich als Drachenei, dem bald der Drache Saphira entschlüpft. Der Geschichtenerzähler Brom weiß, dass Eragon ein Drachenreiter ist. Als die Schergen des finsteren König Galbatorix die Jagd auf Eragon eröffnen, entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod ...

Bei dieser Fantasy-Mär wirkt aber auch wirklich alles geklaut. Außerdem ist die Geschichte derart naiv, dass man an allen Ecken und Enden merkt, dass Autor Christopher Paolini erst 15 Jahre alt war, als er diesen Bestseller verfasste. Wenn auch der Drachen gut animiert wurde und sich einige Bilder durchaus sehen lassen können, der wirre Schnitt macht vieles zunichte. So hat man hier oft das Gefühl, als sei die Story dutzende Male umgeschnitten und auf die jetzige Länge herunter geschnitten worden. Regie-Debütant Stefen Fangmeier wäre besser in seinem Special-Effects-Metier ("Der Sturm") geblieben, obwohl er auch da nicht gerade Meisterwerke fabriziert hat. Hinzu kommt die dämliche Wahl der deutschen Synchronisation des Drachen Saphira: denn Rachel Weisz mit Nena zu ersetzen, ist fast schon ein Affront.

Foto: Fox