Schon seit geraumer Zeit fruchtet bei Cindy und Jim der Wunsch nach einem Kind nicht. Um ihrer Frustration besser begegnen zu können, schreiben sie eines Abends die Eigenschaften ihres Wunschkindes auf einen Zettel, den sie dann in einem Kistchen im Garten vergraben. Doch in der Nacht passiert das Unfassbare: aus dem Garten kommt ein Junge in ihr Haus, den sie Timothy nennen. Doch Timothy ist keineswegs ein gewöhnliches Kind ...

Leider stimmt an diesem triefigen, modernen Märchen nicht wirklich viel. Ein paar Momente sind toll, die Kameraarbeit durchaus beeindruckend, doch die Geschichte packt kaum. Regisseur und Drehbuchautor Peter Hedges sorgte einst mit der Adaption des eigenen Romans "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa" für Furore, konnte auch mit seiner ersten Regiearbeit "Pieces of April - Ein Tag mit April Burns" überzeugen, bekommt aber dieses Mal die Fantasy-Story nicht wirklich in den Griff. Zu plakativ, zu hölzern wirken die Figuren, zu holprig die Regie. So wundert es nicht, dass der Kinoeinsatz dieses kitschigen Streifens mehrmals verschoben wurde.



Foto: Disney