Vier junge Briten unterschiedlicher Herkunft meinen im Auftrag Allahs handeln zu müssen. Omar etwa will in den Heiligen Krieg ziehen, damit das Ansehen junger Moslems nicht länger mit Füßen getreten wird. Waj schließt sich an, weil er sowieso nichts Besseres zu tun hat. Barry hingegen ist als weißer islamischer Konvertit aus Prinzip immer anderer Meinung und Bombenbauer Faisal muss sich um seinen kranken Vater kümmern. Allen vier gemein: sie haben keinen Plan von nichts. Auch ein pakistanisches Ausbildungslager sorgt für mehr Chaos als für ein Fortkommen. Zurück in England nimmt die Katastrophe ihren Lauf ...

Leider kann sich der Film schwer entscheiden, ob er nun eine derbe, typisch britische Groteske über Terrorismus, Suizidbomber und die Islamdebatte sein will, oder das dramatische Ende von chaotischen Mitmenschen erzählen will. Das vom britischen Komiker Christopher Morris inszenierte Spektakel ist recht billig gemacht und birgt durchaus viele witzige Szenen, die durch das dann doch überharte Ende aber deftig vermiest werden. Was bleibt: ein paar witzige Momente.



Foto: Capelight