Die katholische Arbeiterfamilie Pszoniak lebt in Detroit. Angeführt wird sie von der temperamentvollen Mutter Jadiza, die mit dem nachdenklichen Bolek verheiratet ist, der nachts in einer lokalen Bäckerei arbeitet. Obwohl sie ihren Mann liebt, hat Jadiza eine Affäre mit dem wohlhabenden Roman Kroll. Neben ihren vier Söhnen hat sie eine siebzehnjährige Tochter namens Hala, die sich danach sehnt, das Leben kennenzulernen. Sie schleicht sich jede Nacht aus dem Haus und trifft sich mit dem jungen Polizisten Russell Schuster, der ebenfalls von einer besseren Zukunft träumt. Beide wollen nicht enden wie Halas älterer Bruder Ziggy, der mit seiner jungen Frau Sofie ein eintöniges Leben in geregelten Bahnen führt. Als Hala von der Kirche auserwählt wird, die jährliche Prozession durch die Gemeinde anzuführen, ist Jadzia überglücklich. Doch dann stellt sich heraus, daß Hala nicht nur keine Jungfrau mehr ist, sondern auch noch ein Baby von Russell erwartet. Jadzia versucht alles, um ihre Tochter vor der ewigen Verdammnis zu retten und ihre Familie nicht der Lächerlichkeit preisgeben zu müssen...

Diese einfühlsame Tragikomödie um das Leben einer polnisch-amerikanischen Familie in Detroit ist das Regiedebüt von Theresa Connelly, dass sie nach einem eigenen, nicht immer schlüssigen Drehbuch inszenierte. Mit viel Wortwitz und Einfühlungsvermögen gedreht, überzeugt hier besonders Gabriel Byrne als hart arbeitender Familienvater, der vor seiner Familie am liebsten in die Bäckerei flüchtet. Eine perfekte Leistung bietet auch Lena Olin als treusorgende Mutter und Claire Danes als lustig-chaotische Tochter mit Hormonüberschuss. Witzig!