Nachdem Franz Walsch nach mehreren Jahren Haft entlassen wird, hat er seine Schwierigkeiten, in den gesellschaftlichen Alltag zurückzufinden. Von seiner Freundin, der Nachtclubsängerin Joanna hat er sich entfremdet und so fristet er ein Dasein in Stumpfsinn und Gleichgültigkeit. So sucht er sein Heil erneut in der Kriminalität. Doch der geplante Überfall läuft völlig aus dem Ruder ...

Mit diesem Frühwerk begab sich Rainer Werner Fassbinder erneut in die Untiefen der Arbeiterschicht und liefert das packende Porträt eines Kriminellen, den äußere Zwänge erneut zu illegalen Taten zwingen. Dabei begab sich Fassbinder auf die Spuren französischer und amerikanischer Vorbilder des Gangsterfilms. Das Werk erhielt beim Bundesfilmpreis 1970 zwei Auszeichnungen: das Filmband in Gold für Darstellerische Leistungen und für die Beste Kamera.

Foto: Kinowelt