So spielt das Leben: die schöne Juliana verliebt sich ausgerechnet in Romeo. Das Problem: Juliana ist die Tochter des beliebten serbischen Trompeters, den alle nur "Satchmo" nennen und Romeo ist der talentiete Trompeter einer konkurrierenden Roma-Band. Satchmo lässt nicht unversucht, die Lieben auseinander zu bringen, lässt sich aber in seiner Eitelkeit zu einem Zugeständnis hinreißen: Wenn Romeo ihn bei der Weltmeisterschaft der Blechbläser in Gucha besiegen sollte, darf er Juliana treffen...

Was wohl als witzige Variante des Shakespeare-Dramas "Romeo und Julia" gedacht war, entpuppt sich als nerviges Liebesspiel mit Laiendarstellern, die nicht mal so viel musikalisches Gespür entwickeln, damit es wenigstens den Anschein erweckt, als würden sie selbst musizieren. Die Geschichte ist natürlich auch nicht neu und der Zuschauer weiß nach wenigen Minuten, wo das Ganze enden wird. Hinzu kommt der Humor, der eigentlich keiner ist – es sei denn, man ist unglaublich gerne schadenfroh. Produziert hat dieses Grauen übrigens kein Geringerer als Cannes- und Venedig-Gewinner Emir Kusturica. Doch hinter dessen Werken bleibt dieses weit zurück.

Foto: Kinowelt