Ölmillionär Keller stirbt beim Anzünden seiner Zigarre im Flugzeug. Die "Stewardess" entschwindet per Fallschirm. Wyngarde, Informant im Ölgeschäft, wird auf einer einsamen Insel von einer Harpune ins Herz getroffen. Mr. Bridgenorth, Aufsichtsratsmitglied bei Phoenix-Oil, fällt aus dem 14. Stock. Drei perfekte Morde, ausgeführt von den ebenso skrupellosen wie gut aussehenden Ladies Irma Eckman und Penelope. Sir John Bledlow, der Chef von Phoenix-Oil, beauftragt den Versicherungsagenten Hugh Drummond, die Hintergründe der Morde aufzuklären. Für beide besonders beunruhigend - alle Getöteten hatten mit dem Ölgeschäft zu tun. Den smarten Topagenten, Träger des schwarzen Gürtels und ebenso clever wie kaltblütig, bringen zwei Zufälle auf die Spur: Er erhält die Reste einer Tonbandnachricht von Wyngarde und er erfährt durch seinen Neffen Robert von der Existenz des Königs Fedra, in dessen Land riesige Ölvorkommen entdeckt wurden ...

Ralph Thomas ("Der Haftbefehl") drehte diese temporeiche und unterhaltsame Persiflage auf Agentenfilme, allen voran "James Bond". Richard Johnson ist nicht nur so clever wie er, er sieht auch beinahe so aus wie Sean Connery und bekam dessen Synchronstimme. Alle anderen Genrezutaten stimmen auch - die Schauplätze in London und am Mittelmeer, die Filmmusik, die Spezialeffekte - und die schönen Frauen (Elke Sommer und Sylva Koscina). Johnson gehörte übrigens Anfang der Sechzigerjahre zur engeren Auswahl für die Rolle des Superspions in "James Bond 007 - Jagt Dr. No". Allerdings wollte er sich nicht für mehrere Filme verpflichten, so dass die Wahl schließlich auf Connery fiel. Drei Jahre später schlüpfte Johnson in "Some Girls Do" ein weiteres Mal in die Rolle des toughen Versicherungsagenten.

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