Zum 70-jährigen Geburtstag ihrer Mutter treffen sich Sohn und Tochter mit ihren Partnern zu einer gezwungen-fröhlichen Feier. Dabei wird ihre Unfähigkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, zunehmend deutlicher, ebenso wie ihr verschämt zum Ausdruck kommender Unwille, auf die Bedürfnisse der geistig verwirrten Mutter einzugehen, die sich nicht mehr artikulieren kann.

Mit seinem zweiten Kinofilm ist dem britischen Regisseur Mike Leigh ("Nackt", "Lügen und Geheimnisse") das Kunststück gelungen, eine Bilanz der deprimierenden späten Thatcher-Ära zu ziehen. Seine gekonnte Mischung aus Karikaturen und feinfühlig melancholischen Szenen machen dieses Werk zu einer treffsicheren Sozialsatire.