Zwei Mädchen werden brutal getötet. Irene Huss und ihr Team finden heraus, dass der Mörder die Opfer via Internet anlockte. In einem Chatroom knüpfte er Kontakte zu weiblichen Teenagern und überredete sie zu einem Treffen. Doch die Spur über die Internetadresse des jungen Mannes führt die Ermittler zunächst in die Irre. Erst als sie herausfinden, dass die Chats über das Netzwerk einer Zugverbindung zwischen Malmö und Göteborg geführt wurden, kommen sie dem Täter näher. Ein Lockvogel soll ihn letztendlich überführen. Doch plötzlich läuft die ganze Aktion aus dem Ruder ...

Nach "Irene Huss, Kripo Göteborg - Der im Dunkeln wacht" ist dies der zweite spannende, mitunter recht deftige Fall rund um die sympathische Göteborger Ermittlerin, den Richard Holm in Szene setzte. Das Thema, das hier aufgegriffen wird, ist realer, als viele Eltern glauben wollen. Initiativen wie zum Beispiel das von der EU geförderte Projekt klicksafe weisen verstärkt darauf hin, wie wichtig es ist, dass Eltern ihren Kinder über die Schultern schauen, wenn sie im World Wide Web unterwegs sind oder sie zumindest im Vorfeld über die Gefahren des Internets aufklären.

Foto: ARD Degeto/Illusion Film/A. Aristarhova