Mit Mathilda ist nicht gut Kirschen essen, sie legt sich mit jedem an. Doch sie ahnt nicht, dass der Zusammenstoss mit dem Polizisten Bronski ihr Leben verändern wird. Dagegen vereint Mathildas Schwester Ali berufliche Ambition und Kinderbetreuung mit so unerschütterlicher Standfestigkeit, dass es ihrem Mann, dem Hochzeitsfotografen David, nachhaltig die Sprache verschlägt. Deshalb vergnügt er sich lieber mit einer anderen. Und der taxifahrende Langzeitsingle Andi lernt Johanna über eine Kontaktanzeige kennen. Was er nicht ahnt: Deren Tochter Mandy steckt gerade mitten in der Pubertät und ist natürlich eifersüchtig...

Noch einer dieser typischen Großstadtfilme über einsame Menschen auf der Jagd nach Glück und Erfüllung. Regisseurin Vanessa Jopp ("engel + joe", "Vergiss Amerika") zeigt in ihrer mit DV-Kamera gedrehten Tragikomödie die Tristesse großstädtischen Lebens und die nicht befriedigten Bedürfnisse ihrer Protagonisten. Das kommt allerdings nur selten glaubhaft rüber, vieles nimmt man den handelnden Personen einfach nicht ab, wieder anderes wirkt einfach aufgesetzt und gestelzt. Daran können auch die durchaus akzeptablen darstellerischen Leistungen nichts ändern. Und die Tatsache, dass den Darstellern reichlich Raum zur Improvisation gegeben wurde, macht noch längst keinen guten Film aus.

Foto: Piffl