Kriminalinspektor Robert Lewis und sein Assistent James Hathaway werden zur Kirche Saint Marks in Oxford gerufen. Sie haben die unerfreuliche Aufgabe, den Selbstmord des jungen Homosexuellen Will McEwan aufzuklären, der sich vor den Augen des Priesters Francis King erschossen hat. Eigenartig erscheint Lewis McEwans Mitgliedschaft in der kirchlichen Gruppe "Der Garten" und seine rätselhafte Abschiedsnotiz, die auf ein religiöses Motiv für den Selbstmord schließen lässt. Die erste Spur führt zu Will McEwans Freund Feardorcha Phelan. Doch wiederholte Versuche, ihn ausfindig zu machen, scheitern. Überhaupt gestalten sich die Ermittlungen in dem Fall äußerst schwierig. Sergeant Hathaway wirkt seit dem Selbstmord von Will McEwan zutiefst bestürzt und verschlossen, und nur mühsam kann Inspektor Lewis seinem jungen Assistenten entlocken, dass dieser Will McEwan aus seiner Studienzeit kannte. Da Hathaways Angaben jedoch vage bleiben, gewinnt Lewis zunehmend den Eindruck, dass sein Kollege ihm wichtige Details verschweigt. Was weiß Hathaway? Waren er und Will damals ein Paar? Deckt der Polizist vielleicht sogar ein Verbrechen?

Und wieder ein Fall für den britischen Ermittler Lewis, an dem sich dieser zunächst die Zähne auszubeissen scheint. Richard Spence ("Crash Kids", "New World Disorder - Das Killerprogramm") inszenierte diese Krimi-Episode, die so brisante Themen wie Homosexualität und Kirche im beschaulichen Oxford miteinander verknüpft. Noch dazu scheint Lewis alias Kevin Whately hier noch nicht einmal seinem Kollegen trauen zu können.

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